Wohlfühlen in der kalten Jahreszeit: Die richtige Beleuchtung im Winter

Spätestens mit der Zeitumstellung Ende Oktober verlassen viele von uns morgens das Haus, wenn es draußen noch dunkel ist und kommen erst wieder nach Hause, wenn die Sonne schon längst untergegangen ist. Zusätzlich sind viele Städte und Orte in tiefen Lagen über lange Zeit in eine dichte Nebeldecke gehüllt, sodass kein Sonnenstrahl durchkommt. Der Mangel an Licht verschlechtert bei vielen Menschen die Stimmung, das Aufstehen fällt zunehmend schwerer und die Leistungsfähigkeit sinkt.

Wie wirkt man dem Lichtmangel im Winter entgegen?

Nützen Sie jeden Sonnenstrahl und begeben Sie sich so oft als möglich an die frische Luft. Wenn sich die Möglichkeit bietet, sollten Sie in der Mittagspause einen kurzen Spaziergang einlegen, anstatt die Ruhezeit in der Kantine oder am Schreibtisch zu verbringen. Durch die Bewegung verhindern Sie ein Nachmittagstief und die Sonnenstrahlen wirken sich positiv auf Ihren Gemütszustand aus. Nützen Sie im Winter freie Tage und Wochenenden für lange Spaziergänge und Aktivitäten im Freien. Ganz besonders gut eignen sich dafür Orte, die über der Nebelgrenze liegen und viel Sonnenschein versprechen.

Wer sich im Winter besonders schlapp und müde fühlt, kann mit einer Tageslichtlampe positive Effekte für das Wohlbefinden erzielen. Im Winter schüttet der Körper vermehrt Melatonin aus. Das sorgt dafür, dass wir besser schlafen. Es macht uns aber gleichzeitig müde, da es ausgeschüttet wird, wenn kein Licht vorhanden ist. Serotonin ist der Gegenpart von Melatonin und wird ausgeschüttet, wenn ausreichend Licht vorhanden ist. Durch eine Tageslichtlampe wird der Körper angeregt, mehr Serotonin auszuschütten. Bevor Sie mit einer sogenannten „Lichttherapie“ mit einer Tageslichtlampe beginnen, sollten Sie mit Ihrem Arzt abklären, ob in Ihrem Fall nichts dagegenspricht. Bei manchen Augenkrankheiten dürfen Tageslichtlampen nicht angewendet werden.

Welche Beleuchtung eignet sich im Winter in der Wohnung?

Nicht nur das natürliche Sonnenlicht leistet im Winter einen wichtigen Beitrag zu unserem Wohlbefinden, sondern auch die richtige Beleuchtung in unserer Wohnung.

Mit geeigneten Leuchtmitteln lässt sich das Tageslicht in der Wohnung sehr gut simulieren. Bläuliche, kühle Leuchtmittel ähneln dem Tageslicht und sind besonders geeignet, um den Körper morgens beim Aufstehen zu aktivieren. Es gibt sogar Wecker mit einer Sonnenaufgangsfunktion, die im Schlafzimmer den Sonnenaufgang mit langsam heller werdendem Licht simulieren. Dadurch fällt es uns leichter aufzuwachen und wir werden nicht vom Klingeln des Weckers aus dem Tiefschlaf gerissen.

Kühle und bläuliche Leuchtmittel eignen sich am besten für die Küche oder auch das Bad. Im Wohnzimmer wollen wir hingegen entspannen und den Tag sanft ausklingen lassen, damit wir müde ins Bett gehen. Hier wäre das aktivierende Tageslicht fehl am Platz und Sie sollten auf Leuchtmittel setzen, die ein warmes, angenehmes Licht erzeugen. Besonders gemütlich wird es, wenn Sie die Möglichkeit haben, im Wohnzimmer einen offenen Kamin anzuheizen. Ansonsten können Sie auch mit Kerzen die passende, gemütliche Stimmung schaffen. Da das Wohnzimmer meist von mehreren Familienmitgliedern genutzt wird, sollten Sie verschiedene Leuchtmittel einsetzen. Im Bereich, der vornehmlich zum Lesen genutzt wird, schafft eine Leselampe die richtige Atmosphäre. Mit indirektem Licht, das beispielsweise in Schränken Akzente setzt, können Sie beim gemeinsamen Fernsehen ein angenehmes Ambiente schaffen.

Im Schlafzimmer sollten Sie entweder zwei verschiedene Leuchtmittel einsetzen oder kombinierte Leuchten verwenden, die sowohl warmes als auch kühles Licht wiedergeben können. Morgens zum Aufstehen verwenden Sie das kühle, bläuliche Licht und abends vor dem Einschlafen das warme, beruhigende Licht. So können das Licht immer entsprechend der Tageszeit anpassen.

Wenn Sie diese Tipps für die richtige Beleuchtung im Winter beachten, kommen Sie viel angenehmer durch die dunkle und lichtarme Jahreszeit!

Unser JOKA-Magazin – weitere interessante Beiträge:

Zum JOKA-Produktsortiment

 

 

         < Zurück            Zurück zur Übersicht        Nächster Beitrag >