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Bettwäsche richtig waschen – So funktioniert‘s!

Lieben Sie auch dieses Gefühl, geduscht in ein frisch bezogenes, sauberes Bett zu schlüpfen? In diesem Beitrag erfahren Sie, was Sie beim Waschen von Bettbezügen und Bettlaken beachten müssen, damit die Qualität und das angenehme Gefühl für lange Zeit erhalten bleiben. Insbesondere wenn Sie Allergiker sind, ist es wichtig, die Bettwäsche in kürzeren Abständen zu wechseln und richtig zu waschen.
 

Investieren Sie in qualitativ hochwertige Bettwäsche

Schon beim Kauf von neuer Bettwäsche sollten Sie auf die Qualität viel Wert legen, denn hochwertige Bettwäsche fühlt sich angenehmer auf der Haut an und behält auch nach vielen Waschgängen die Form. Bettwäsche aus hochwertiger Baumwolle zählt nach wie vor zu den Klassikern und eignet sich besonders gut für Allergiker, da sie auch mit 60 °C gewaschen werden kann. So werden Milben und Bakterien sicher abgetötet. Bettwäsche aus edler Seide fühlt sich auf der Haut sehr angenehm an, allerdings können diese teuren Bettbezüge oft nur mit niedrigen Temperaturen gewaschen werden. Bettwäsche aus Jersey ist zwar sehr pflegeleicht und kann bei hohen Temperaturen gewaschen werden, jedoch verliert das Gewebe mit der Zeit die Form und leiert aus.
 

Wie oft muss die Bettwäsche gewaschen werden?

Es gibt keine Pauschalaussage, wie oft man seine Bettwäsche waschen sollte, denn einige Faktoren können die Häufigkeit beeinflussen. Wenn Sie oder Ihr Partner nachts stark schwitzen, ist es empfehlenswert, die Bettwäsche einmal pro Woche zu tauschen. Wenn Sie Ihrer Katze oder Ihrem Hund erlauben, in Ihrem Bett zu übernachten, sollten Sie die Bettwäsche auch jede Woche tauschen, da die Vierbeiner vermehrt Haare im Bett hinterlassen. Bei überstandenen Erkrankungen wie beispielsweise einer Erkältung sollten Sie das Bett ebenfalls frisch beziehen und die Bettwäsche so heiß wie es die Herstellerangaben erlauben waschen, um Krankheitserreger abzutöten.
Sollten Sie nachts nicht stark schwitzen, keine Haustiere als Übernachtungsgast im Bett haben und kein Allergiker sein, dann reicht es aus, wenn Sie die Betten alle zwei Wochen frisch beziehen. Achten Sie auch darauf, die Bettdecken und Polster selbst zwei bis drei Mal pro Jahr zu waschen und wenn möglich draußen auszulüften.

So waschen Sie Ihre Bettwäsche richtig in der Waschmaschine

Halten Sie sich bei der Auswahl der Waschtemperatur an die Vorgaben des Herstellers. Farbige Bettwäsche aus Baumwolle kann bei 40 bis 60 °C gewaschen werden, weiße Baumwoll-Bettwäsche mit starker Verschmutzung hält sogar eine 95 °C Wäsche problemlos aus. Auch beim Schleudern ist die Bettwäsche aus Baumwolle nicht empfindlich und kann auf der höchsten Stufe geschleudert werden.

Neben den richtigen Temperaturen sollten Sie auch das richtige Waschmittel für Ihre Bettwäsche wählen. Mikrofaser Bettwäsche verträgt beispielsweise keinen Weichspüler, sonst verliert sie ihre positiven Eigenschaften, jedoch können Sie anstatt des Weichspülers auch eine Verschlusskappe mit neutralem Essig in das Fach des Weichspülers geben. Das macht die Wäsche ebenfalls weich und der Essigduft verfliegt beim Waschen. Für empfindliche Materialien wie Seide sollten Sie auf jeden Fall ein Feinwaschmittel verwenden.

Drehen Sie die Bettwäsche, bevor Sie diese in die Waschmaschine geben, auf die linke Seite. Das schont das Material und auch die Farben. Bettwäsche sollte möglichst nicht mit Kleidungsstücken wie Jeans gemeinsam gewaschen werden, jedoch füllt eine Bettwäschegarnitur für ein Doppelbett ohnehin die meisten Waschmaschinen. Schließen Sie noch die Knöpfe oder die Reißverschlüsse, damit sich diese nirgends beim Waschgang verhaken können. 
 

So trocken Sie die Bettwäsche nach dem Waschen

Wenn Sie einen Wäschetrockner besitzen, sollten Sie vor der Benutzung überprüfen, ob Ihre Bettwäsche auch dafür geeignet ist. Gerade in den Wintermonaten ist es eine große Erleichterung, wenn die sperrige Bettwäsche nicht aufgehängt werden muss.

In warmen Sommermonaten oder wenn Sie keinen Wäschetrockner besitzen, sollte die Bettwäsche nicht direkt in der Sonne getrocknet werden, da die Farben ansonsten verblassen. Weiße Bettwäsche betrifft dies nicht. Nutzen Sie mehrere Wäscheleinen, damit die Bettwäsche nicht aneinander liegt, denn so trocknet sie viel schneller. Im Anschluss können Sie die Bettwäsche bügeln, wobei Materialien wie Seersucker bügelfrei sind.