JOKA – Ein Unternehmen mit Geschichte

Es war eigentlich die Unzufriedenheit des Firmengründers mit seiner Schlafstelle, die alles ins Rollen brachte.
Johann Kapsamer wollte auch zu Hause einen gefederten Betteinsatz, den er 1920 anläßlich seiner Tätigkeit in Salzburg kennen und schätzen gelernt hatte. Damit war die Idee zur Herstellung guter Betten geboren.

1921

Mit nur 21 Jahren gründete Kapsamer 1921 ohne wesentliches Kapital und ohne nennenswerte Vorkenntnisse auf technischem Gebiet das Unternehmen JOKA und machte aus einem Zweimann-Betrieb ein prosperierendes Unternehmen. Die erste Werkstätte befand sich im Elternhaus des​​​​​​​ Firmengründers in Schwanenstadt.

Den Firmennamen leitete Kapsamer von den Anfangsbuchstaben seines Namens ab: JoKa = Johannes Kapsamer.

KR Johann Kapsamer

Die erste Werkstätte in Schwanenstadt

1922

In den ersten Jahren des Bestehens wurden nur Drahteinsätze und Möbelfedern produziert. Die Bonell-Feder, die erste geknotete Möbelfeder, sollte in den folgenden Jahren mit ihren Vorzügen den Markt revolutionieren.

1925

Eine eigene Drahtziehanlage wurde in Betrieb genommen. Nach Überwindung der Wirtschaftskrise in
​​​​​​​ den 30er Jahren wurde der Produktion die Federkern-Erzeugung angegliedert.

1939

Eine neue Produktionsstätte wurde in Schwanenstadt in Betrieb genommen: das Werk Graben. Dort​​​​​​​ konnte die industrielle Fertigung der JOKA-Federkernmatratze aufgenommen werden.

1945

Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte die Produktion vorerst nur in ganz kleinem Umfang weitergeführt werden. Es wurden nur Betteinsätze, Federeinlagen und Matratzen erzeugt. Wegen der Beschaffungsprobleme von gezogenem Stahldraht wurde die Drahtherstellung ausgeweitet. Hierzu war es notwendig, das Werk Graben auszubauen.

1951

Die wirtschaftliche Situation in Österreich normalisierte sich. Als erster Betrieb im deutschsprachigen Raum konnte JOKA durch Anschaffung amerikanischer Maschinen die industrielle Fertigung von einteiligen Federkernmatratzen aufnehmen und auf den Markt bringen.

1952

Eine neue Modellserie erobert den Markt: die JOKA Allraumbetten. Die vielseitige Anwendbarkeit überzeugt die Kunden. Die ersten Schauräume werden in Wien, Graz, Innsbruck, Salzburg und Linz eröffnet.

1953

Dipl. Ing. Hans Kapsamer tritt als Mitarbeiter der JOKA-WERKE in die Fußstapfen seines Vaters.

Dipl. Ing. Hans Kapsamer

Messekoje aus den 50ern

JOKA Sitzecke von 1958

1959 – 1964

Das JOKA-Programm wird durch Polstermöbel erweitert. Das zweite Werk in Oberndorf musste im Zuge dessen ausgebaut werden. Von der Verwaltung, über die Produktion bis hin zur Logistik wurde alles auf den neuesten technischen Stand gebracht. Noch heute sind die JOKA Werke dort beheimatet.

Im Jahr 1961 wird als Markenkennzeichen das JOKA-Männchen gemeinsam mit dem Slogan "Nur echt mit dieser Marke" einge​​​​​​​führt. Das Männchen aus Draht, Plastik, Kordel und (damals) Blech wird bis heute an jede Matratze und jedes Polstermöbel gehängt.


Die JOKA-Werke in den 60er Jahren

1959: Am 15. Jänner erfolgte der Spatenstich für das Werk Oberndorf

Bereits im September 1959 wird die Produktion in den neuen Werksräumen aufgenommen.

Erst im Jahr 1965 wird das Verwaltungsgebäude offiziell eingeweiht.
Im Bild: das Matratzenlager

Am damaligen neusten Stand der Technik – die firmeninterne Kommunikation

In der Polstermöbelwerkstatt (li.) und der Möbeltischlerei

Im Verwaltungsgebäude wird die Arbeit zentral gesteuert. Rechts: Fertigung einer Matratze.

In der Polstermöbelwerkstatt

In der Polstermöbelwerkstatt

In der Möbeltischlerei

Heftautomat für Matratzen

1965

Das Produktsortiment wird für das Wohn- und Esszimmer erweitert. Matratzen verschiedener Festigkeitsgrade werden auf den Markt gebracht.

1967

Die JOKA-Werke werden für den »vorbildlichen Geschmack, der durch die hervorragende modische Gestaltung der JOKA-Kollektionen und durch den unternehmerischen Geist des Hauses JOKA manifestiert wird“ mit dem renommierten »Coup d'Or« ​​​​​​​ausgezeichnet.


Die JOKA-Werke in den 70er Jahren

Weithin sichtbar: Das JOKA-Logo

Zuschnitt der Stoffe

Zuschnitt und Näherei umgeben vom großen Stofflager

Beim Schaumstoffzuschnitt für die Polstermöbel

In der Polstermöbelwerkstatt

In der Polstermöbelwerkstatt (li.) und dem Stoffzuschnitt (re.)

In der Zentrale werden die Arbeitsabläufe koordiniert.

Im Sägewerk

Im Sägewerk

In der Drahtzieherei. Der Draht wird zu Federkern weiterverarbeitet.

Bestandsaufnahme im Lager

In der Polstermöbelwerkstatt

1968 – 1972

Schauräume in Wien, Linz, Graz, Salzburg, Klagenfurt, Innsbruck und München werden eröffnet. Die Produktpalette wird stetig erweitert. Die JOKA-Werke zählen 1971 zu den bedeutendsten Schlafmöbel-Herstellern in Europa. In Schwanenstadt bauen zu diesem Zeitpunkt rund 700 JOKA-Mitarbeiter Möbel, die der Entspannung und der Erholung dienen. 1972 wird in Schwanenstadt unweit des JOKA-Werks ein moderner Schauraum eröffnet, um die Produkte entsprechend präsentieren zu können.

Der Schauraum Schwanenstadt, 1972

1983

Der Verkaufsschlager, das »Max-Bett«, wurde auf den Markt gebracht. Viele Österreicher beherrschen den Werbespruch des TV-Spots noch heute: ​​​​​​​»Ein JOKA-Bett bekam der Max....«

Das Honeymoon-Bett, 1986

1989

Dipl. Ing. Johann Kapsamer, der Enkel des Firmengründers, wird Gesellschafter von JOKA und ist ab 1990 als geschäftsführender Gesellschafter im Unternehmen tätig.
 

2000

Zusammenlegung von „Werk Graben“ und „Werk Oberndorf“ am jetzigen Produktionsstandort in Oberndorf bei Schwanenstadt.

2009

Mit einem Markenrelaunch positioniert sich JOKA neu. Das Produktsortiment wird überarbeitet, Schauräume, Messeauftritte und Kataloge neu gestaltet. »Wohnen mit Charme« wird der neue Slogan.

2010

JOKA - Ein Familienunternehmen: Das Unternehmen JOKA ist inzwischen beinahe 90 Jahre im Besitz der Familie Kapsamer.
 

2012

Neue Geschäftsleitung: Im Herbst 2012 übernimmt Frau Mag.a Anna Kapsamer-Fellner die Geschäftsleitung der Bereiche Marketing und Vertrieb und repräsentiert somit die 4. Generation der Familie Kapsamer in der Unternehmensführung.

JOKA wächst: Am 2. Mai 2012 übernimmt JOKA den gesamten Vertrieb und die Produktion der Marken ProNatura, FehrMed und Sanovit.

Frau Mag. Anna Kapsamer-Fellner

2014

JOKA stetzt auf Nachhaltigkeit und natürliche Materialien aus zertifiziert biologischem Anbau und führt für Matratzen, Betten und Bettwaren die neue Vertriebsmarke »JOKA- Fühl´die Natur« ein.

2016

Ein neuer Flagshipstore wird im Herzen von Wien eröffnet. Auf 300m² werden die JOKA Wohnwelten in gehobenem Ambiente präsentiert. Der Schauraum wir mit dem Möbel & Design Guide Sonderp​​​​​​​reis »Flagshipstore national« ausgezeichnet. Die architektonische Neugestaltung des Objekts stammt vom renommierten Büro BEHF ARCHITECTS, das Raumdesign vom Linzer Designer und Bühnenbildner Stefan Brandtmayr.

Das JOKA Männchen Max bekommt eine Freundin: Lilli

2017

JOKA wird als einzigem österreichischen Matratzenhersteller das Österreichische Umweltzeichen UZ 55 Bettmatratzen verliehen.

2018

Ein moderner, repräsentativer Schauraum wird in Lauterach, Vorarlberg, eröffnet.

2019

Im April tritt Johannes Kapsamer, MSc, Ur-Enkel des Firmengründers, in die Firma ein und wird Assistent der Geschäftsleitung.

JOKA wird in der Kategorie »Produktdesign / Polstermöbel« für die Loungemöbelserie Crafted Collection mit dem »Austrian Interior Design Award 2019« ausgezeichnet. Die Möbelserie entstand in Kooperation mit der Massivholztischlerei Wittmann und dem Designstudio MARCH GUT.

In St. Pölten und Villach werden weitere Schauräume eröffnet. Hier werden JOKA Möbel in einem modernen Wohnambiente präsentiert.

Johannes Kapsamer, MSc

Die pämierte "Crafted Collection"

Blick in den Schauraum St. Pölten

Jung und trendig: Der Schauraum in Villach

curved line

Unsere Produkte

curved line curved line